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Golden Gate ParkDer 5 km lange und 800 m breite Golden Gate Park mit einer Fläche von 4.1 Quatratkilometer ist die Lunge San Franciscos, da es in der Stadt selbst nur kleine Grünanlagen gibt.Ehe im Jahr 1871 mit der Entwicklung begonnen wurde, befand sich hier trockenes Dünenland. und nur unter grossen Mühen gelang es, diesem damals grössten von Menschenhand geschaffenen Park der Welt sein jetziges Gesicht zu geben. Das war vor allem das Werk des Parkkommissars John McLaren, der von 1887 bis 1943 für die Gestaltung des Parks verantwortlich war.Heute erwarten den Besucher ein grosszügiges Netz von Fuss und Radfahrwegen, mehr als 5000 Pflanzen und Dutzende verschiedener Baumarten, mehrere Seen, Reitwege, ein Gehege mit Büffeln, drei Museen, ein japanischer Teegarten, Gewächshäuser, ein Botanischer Garten und anderes mehr. Einen ganzen Tag kann man in diesem grosszügig angelegten Park verbringen: durch schattige Eukalyptushaine wandern, vorbei an kunstvoll gestalteten Blumenarrangements und Gärten sowie die hervorragenden Museen besuchen. Den Golden Gate Park zu Fuss zu durchmessen ist reizvoll, aber zeitraubend. Auch sollte man daran denken, dass häufig nach drei Uhr nachmittags die vom Pazifik heranziehenden Nebel den Aufenthalt recht ungemütlich machen können.Wie überall in Grossstädten sollte man Parkanlagen in der Abenddämmerung und nachts meiden.

Twin PeaksDie beiden fast 300 m hohen Hügel (der südliche ist 2 m höher als der nördliche) sind zwar nicht die höchsten der 43 Hügel San Franciscos (Diesen Rang beansprucht der um 10 m höhere Mount Davidson), aber sie sind leichter erreichbar und bieten den vielleicht schönsten Ausblick auf Stadt und Bucht. Am bequemsten ist es, die Autostrasse bis zum Gipfel zu benutzen. aber wer den ziemlich steilen, doch kurzen Pfad nicht scheut, kann sich den öffentlichen Verkehrsmitteln anvertrauen. Mit dem Bus 37 geht es bis Parkridge und Crestline, der Fahrer weist dann den Weg hinauf. Besonders am Spätnachmittag wehen hier selbst bei sonst warmem Wetter oft kräftige, kühle Winde vom Pazifik: wärmere Kleidung ist daher angebrach. Dem Gipfel (übrigens dem einzigen San Franciscos, der nicht besiedelt ist oder Anlagen aufweist, sondern in seinem ursprünglichen Zustang gelassenwurde) und dem Betrachter liegen San Francisco und die Bucht zu Füssen, und nirgendwo kann man die Ausmasse der Stadt besser erkennen als hier. Die Spanier nannten die Zwillingsgipfel "Los pechos da la chola" (Die Brüste des Indianermächens).

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Karl Klaban

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